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FSHD-Patientenregister

TREAT-NMD, Dr. med. Simone Thiele
Friedrich-Baur-Institut TREAT-NMD Patientenregister Ziemssenstr. 1a 80336 München

Das FSHD-Patientenregister ist für alle Patienten, die in Deutschland mit einer Fazioskapulohumeralen Muskeldystrophie (FSHD) leben. Durch die Registrierung erhalten sie frühzeitig Informationen über klinische Studien und Neuigkeiten aus der Forschung. Minderjährige Patienten können von ihren Eltern registriert werden. Niemand muss sich eintragen, die Registrierung ist freiwillig. Das FSHD-Patientenregister wird vom Friedrich-Baur-Institut des LMU Klinikums über das europäische Netzwerk TREAT-NMD betrieben. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite. 


PAM/MFM-Patientenregister

TREAT-NMD, Dr. med. Simone Thiele

Friedrich-Baur-Institut TREAT-NMD Patientenregister Ziemssenstr. 1a 80336 München

Das PAM/MFM-Patientenregister sammelt Daten über Patienten in Deutschland mit erblichen Protein-Aggregations-Myopathien (PAM) bzw. Myofibrillären Myopathien (MFM). Unter diesen Oberbegriffen werden eine Vielzahl von Muskelerkrankungen zusammengefasst, die bei den Betroffenen durch Muskelschwäche und -abbau zu Gehproblemen und Lähmungen führen. Auch innere Organe wir Herz und Lunge können betroffen sein. Beispiele von Erkrankungen, die zu den Protein-Aggregations-Myopathien gehören, sind Myofibrilläre Myopathien, Desmin-assoziierte Myopathien oder Desminopathien, Epidermolysis bullosa simplex mit Muskeldystrophie (EBS-MD, Plectinopathie) und weitere wie die GNE-Myopathie, die Einschlusskörpermyopathie mit M. Paget und frontotemporaler Demenz (IBM-PFD) und die Nemaline-Myopathien (manchmal auch als hereditäre Einschlusskörpermyopathien bezeichnet). Betroffene mit PAM/MFM können sich über diese Webseite registrieren und Ihre Daten eintragen. Die gesammelten Informationen helfen der Forschung und ermöglichen es, Teilnehmer für klinische Studien zu finden. Das PAM/MFM-Patientenregister wird vom Friedrich-Baur-Institut des LMU Klinikums über das europäische Netzwerk TREAT-NMD betrieben. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite.


CMT/HMSN-Patientenregister

TREAT-NMD, Dr. med. Simone Thiele

Friedrich-Baur-Institut TREAT-NMD Patientenregister Ziemssenstr. 1a 80336 München

Das CMT/HMSN-Patientenregister sammelt Daten über Patienten in Deutschland mit Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung (CMT, auch als HMSN oder hereditäre Neuropathie bekannt). Betroffene können sich über unsere Webseite registrieren und Ihre Daten eintragen. Die gesammelten Informationen helfen der Forschung und ermöglichen es, Teilnehmer für klinische Studien zu finden. Das CMT/HMSN-Patientenregister wird vom Friedrich-Baur-Institut des LMU Klinikums über das europäische Netzwerk TREAT-NMD betrieben. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite. 


SMA-Patientenregister

TREAT-NMD, Dr. med. Simone Thiele

Friedrich-Baur-Institut TREAT-NMD Patientenregister Ziemssenstr. 1a 80336 München

Das SMA-Patientenregister ist für alle Patienten, die in Deutschland mit einer Spinalen Muskelatrophie (SMA) leben. Durch die Registrierung erhalten sie frühzeitig Informationen über klinische Studien und Neuigkeiten aus der Forschung. Minderjährige Patienten können von ihren Eltern registriert werden. Niemand muss sich eintragen, die Registrierung ist freiwillig. Das SMA-Patientenregister wird vom Friedrich-Baur-Institut des LMU Klinikums über das europäische Netzwerk TREAT-NMD betrieben. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite. 


DMD/BMD-Patientenregister

TREAT-NMD, Dr. med. Simone Thiele

Friedrich-Baur-Institut TREAT-NMD Patientenregister Ziemssenstr. 1a 80336 München

Das DMD/BMD-Patientenregister ist für alle Patienten, die in Deutschland mit einer Muskeldystrophie Duchenne (DMD) oder Muskeldystrophie Becker-Kiener (BMD) leben. Durch die Registrierung erhalten sie frühzeitig Informationen über klinische Studien und Neuigkeiten aus der Forschung. Minderjährige Patienten können von ihren Eltern registriert werden. Niemand muss sich eintragen, die Registrierung ist freiwillig. Das DMD/BMD-Patientenregister wird vom Friedrich-Baur-Institut des LMU Klinikums über das europäische Netzwerk TREAT-NMD betrieben. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite. 


FKRP-Patientenregister

TREAT-NMD, Dr. med. Simone Thiele

Friedrich-Baur-Institut TREAT-NMD Patientenregister Ziemssenstr. 1a 80336 München

Das Globale FKRP-Register ist ein internationales Register, das genetische und klinische Daten über Personen sammelt, die von Erkrankungen durch eine Mutation im FKRP-Gen (Fukutin Related Protein) betroffen sind. Dazu gehören Gliedergürteldystrophie R9 (LGMD R9), früher als Gliedergürteldystrophie 2I (LGMD 2I) bezeichnet, sowie die selteneren Erkrankungen Kongenitale Muskeldystrophie 1C (MDC1C), Muskel-Auge-Gehirn-Krankheit (MEB) und Walker-Warburg-Syndrom (WWS). Die gesammelten Informationen ermöglichen es, Patienten zu finden, die für klinische Studien in Frage kommen und erleichtert ihnen die Teilnahme. Patienten auf der ganzen Welt können sich hier registrieren. Das FKRP-Patientenregister wird vom Friedrich-Baur-Institut des LMU Klinikums über das europäische Netzwerk TREAT-NMD betrieben. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite. 


Natural History Study of the RARB-related Disorder
Conseillère en génétique de recherche, Centre de recherche du CHU Sainte-Justine Research Genetic Counsellor, CHU Sainte-Justine Research Center, Valerie Chu, MSc

3175 Côte Sainte-Catherine Montréal Qc H3T 1C5 Canada valerie.chu.hsj@ssss.gouv.qc.ca

RARB-related disorder, also known as MCOPS12, is a rare genetic condition found worldwide in mostly children. Mutations in the RARB gene were only recently discovered to cause this condition. Since it is so rare, the characteristics of this condition as patients get older is poorly understood. The fact that it is unclear how the condition changes, or how symptoms could appear or disappear, make it difficult to develop treatments. (Sprache: Englisch)


Otoferlin-Register

Institut für Auditorische Neuriwissenschaften, Universitätsmedizin Göttingen, Dr. Barbara Vona

Institute of Human Genetics Heinrich-Düker-Weg 12 37073 Göttingen Germany

Was ist das Otoferlin-Register? Das Otoferlin-Register sammelt klinische Informationen (verschiedene Hörtests und medizinische Informationen) sowie genetische (Otoferlin, OTOF) Mutationsdaten für die Forschung und Therapieentwicklung. Das Otoferlin-Register zielt darauf ab, durch Einwilligung und Teilnahme wissenschaftliche Erkenntnisse voranzutreiben, indem es (pseudonymisierte) Patientendaten mit Wissenschaftler*innen des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Göttingen verbindet, die seit Jahrzehnten daran interessiert sind, die Mechanismen verschiedener Formen erblicher Hörstörungen, zu denen auch Otoferlin gehört, zu verstehen. Wir haben eine Studie initiiert, in der wir die klinischen und genetischen Befunde von Personen mit Mutationen im Otoferlin-Gen erfassen und auswerten wollen. Dies wird es uns ermöglichen, den Zusammenhang zwischen Mutationen und Hörverlust besser zu verstehen und die Patient*innenversorgung zu verbessern, da neue Therapien optimiert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir ein Patient*innenregister eingerichtet, das die freiwillige Teilnahme und den Austausch von klinischen und genetischen Informationen in Form von Fragebögen ermöglicht. Diese Registerstudie wurde von der Ethikkommission des Universitätsklinikums Göttingen genehmigt (Genehmigung: 17/8/22; Study Center ID: 2023-02528). Wer kann am Otoferlin-Register teilnehmen? Das Otoferlin-Register steht der weltweiten Otoferlin-Gemeinschaft offen, zu der Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Personen gehören, bei denen eine Hörbehinderung aufgrund von Otoferlin-Mutationen diagnostiziert wurde. Wo können die Teilnehmer*innen weitere Informationen erhalten? Wir laden potenzielle Teilnehmer*innen ein, detaillierte Informationen zur Studie einzusehen und ihre Zustimmung zu erteilen (http://www.auditory-neuroscience.uni-goettingen.de/otoferlin_registry.html) . Dazu gehören auch Informationen über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. An wen können sich die Teilnehmer*innen für weitere Informationen wenden? Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen über das Verfahren wünschen, wenden Sie sich bitte an die Studienleiterin, Dr. Barbara Vona, per E-Mail: barbara.vona@med.uni-goettingen.de.


MEN1-Register
Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI), München, Prof Dr. Dr. Ludwig Schaaf

De Jonge Strasse 6, 31515 Wunstorf

Die deutsche MEN1 Datenbank wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, betroffene Patienten in Deutschland zu erfassen und in ihrem Krankheitsverlauf zu verfolgen. Ziel soll es sein, wissenschaftliche Fragestellungen anhand der vorliegenden Daten zu beantworten, um die Versorgung betroffener Patienten und Familien zu optimieren.


Unmet needs – an EMENA survey for MEN patients
Clinical Study Or Research Project
European MEN Alliance e.V., Petra Brügmann
De Jonge Strasse 6, 31515 Wunstorf

„Unmet needs – an EMENA survey for MEN patients“ ist eine europaweite Umfrage von MEN-Patienten und ihren Familien zu deren unerfüllten Bedürfnissen bei der Diagnose, Behandlung und Pflege von MEN-Patienten. Angesprochen werden MEN 1, MEN 2a , MEN 2b und MEN 4 Patienten und ihre Familien in Europa. Die Ergebnisse werden anlässlich europäischer Veranstaltungen und im Europäischen Referenznetzwerk für seltene endokrine Erkrankungen ( Endo-ERN, www.endo-ern.eu) veröffentlicht und sollen der Verbesserung der Versorgung dienen, das Bewusstsein für die Erkrankung steigern und letztlich dazu beitragen, den oftmals langen Diagnoseweg zu verkürzen. Außerdem möchten wir dadurch Impulse für Forschungsprojekte geben. Die anonyme Beantwortung der Fragen dauert 10 bis 12 Minuten und erfüllt die datenschutzrechtlichen Normen und erfolgt über das EUSurvey Tool. Die deutsche Sprache ist neben allen weiteren EU Sprachen auswählbar.


Netzwerk Hypophysen – und Nebennierenerkrankungen e.V.

Patient Organisation
Netzwerk Hypophysen – und Nebennierenerkrankungen e.V., Martina Friedl
Waldstraße 35, 90763 Fürth

Seit der Gründung im Jahr 1994 unterstützt die Patientenorganisation den Austausch über Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen zwischen Betroffenen, deren Familien und Ärzten. Über die Jahre ist so ein weitreichendes, sogar internationales Netzwerk entstanden. In allen medizinischen Fragen werden wir von unserem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen treten verhältnismäßig selten auf. Die Anzahl unserer Mitglieder ist dennoch rasant gestiegen. Von gerade einmal neun Gründungsmitgliedern im Jahr 1994 zählen wir mittlerweile 4000 Mitglieder. Eine Entwicklung, die zeigt, dass wir wertvolle und geschätzte Arbeit für die Patienten leisten. Von großer Bedeutung für das Vereinsleben sind die 30 Regionalgruppen in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich, auch die diagnosespezifischen Gruppen für das Conn Syndrom und die MEN (multiple endokrine Neoplasien) Erkrankungen.


Genetic Frontotempotal dementia Initiative (GENFI)

Klinische Registerstudie zur Erforschung der genetischen frontotemporalen Lobärdegeneration

Patient Registry
Klinikum der Universität München, Neurologische Klinik und Poliklinik, Dr. Lena Marth und Prof. Dr. Johannes Levin 

Neurologische Klinik und Poliklinik, LMU Klinikum Campus Großhadern, Marchioninistraße 15, 81377 München lena.marth@med.uni-muenchen.de johannes.levin@med.uni-muechen.de

Die Genetic Frontotemporal Dementia Initiative (GENFI) ist ein Forschungsnetzwerk mit Zentren in Europa, Großbritannien und Kanada, das sich mit familiärer frontotemporaler Demenz (FTD) befasst. Die Koordination erfolgt durch Professor Jonathan Rohrer am University College London. Ziel der klinischen Register-Studie ist es, genetische FTD und ALS besser zu erforschen, insbesondere bei Personen mit Mutationen in den Genen C9orf72, GRN, MAPT, TARDBP, TBK1 und VCP. Untersucht werden sowohl erkrankte Personen als auch gesunde Mutationsträger mit einem Risiko für spätere Symptome, um frühe Krankheitsprozesse zu erfassen. Wichtige Ziele sind die Identifikation früher Krankheitsmarker sowie die Entwicklung von Verlaufsmarkern. GENFI ist eine klinische Registerstudie, bei der die Teilnehmenden jährlich eine Studienvisite absolvieren. Diese umfasst: ✔ Klinische Charakterisierung, einschließlich neuropsychologischer Testung und körperlicher Untersuchung ✔ Kraniale MRT (cMRT) ✔ Wissenschaftliche Blutabnahme ✔ Optionale Lumbalpunktion bei Einwilligung der Teilnehmenden


Otoferlin Patient Registry

Patient Registry
University Medical Center Goettingen, Barbara Vona
University Medical Center Goettingen Institute for Auditory Neuroscience Robert-Koch-Str. 40 37075 Goettingen Germany

We have developed a registry for patients with Otoferlin-associated hearing impairment (DFNB9) for several aims. We are actively conducting basic and translational research on this type of hearing impairment and are interested in working closer with patients and families to learn more about the genetic variants and clinical presentation of this type of hearing impairment. To support this effort, we developed the Otoferlin Registry that includes fields about these specific aspects. We would very much value your participation. 


CABP2 Patient Registry

Patient Registry
University Medical Center Goettingen, Barbara Vona
University Medical Center Goettingen Institute for Auditory Neuroscience Robert-Koch-Str. 40 37075 Goettingen Germany

We have developed a registry for patients with CABP2-associated hearing impairment (DFNB93) for several aims. We are actively conducting basic and translational research on this type of hearing impairment and are interested in working closer with patients and families to learn more about the genetic variants and clinical presentation of this type of hearing impairment. To support this effort, we developed the CABP2 Registry that includes fields about these specific aspects. We would very much value your participation. 


ARVC-Selbsthilfe e.V.

Patient Organisation
ARVC-Selbsthilfe e.V., Ruth Biller
Fastlingerring 113, D-85716 Unterschleissheim info@arvc-selbsthilfe.org

Wir sind eine Patientenorganisation für alle deutschsprachigen Länder für Patienten und ihre Familien mit ARVC, ACM, ALVC, NDLVC, ARVD (und ggf. auch genetischer/familiärer DCM). Darüber hinaus engagieren wir uns aber auch in europäischen und internationalen Organisationen wie der European Patient Advocacy Group des europäischen Referenznetzwerks für seltene Herzerkrankungen ERN GUARD-Heart, EURORDIS und dem Global Heart Hub. Wir bieten Informationen, Unterstützung und Beratung für Betroffene.


Refsum Deutschland e.V.

Patient Organisation
Refsum Deutschland e.V., Kerstin Reichert
kerstin.reichert@refsum.de; 0170/2265264, c/o Kerstin Reichert, Heinrich-Spieß-Str. 1c, 97424 Schweinfurt

Refsum Deutschland e. V. ist eine bundesweite Selbsthilfeorganisation für Menschen mit der Refsum Erkrankung für Erwachsene, einer sehr seltenen erblichen Stoffwechselerkrankung. Der Verein wurde 2023 gegründet, um die Interessen Betroffener zu vertreten, Vernetzung zu ermöglichen und den Zugang zu verständlichen Informationen sowie kompetenter Versorgung zu verbessern. Als Kooperationspartner der Global DARE Foundation wirken wir auf internationaler Ebene mit: Die Stiftung koordiniert das internationale Patientenregister, beruft den wissenschaftlichen Beirat und beauftragt klinische Studien zur Erkrankung. Refsum Deutschland e. V. bringt dabei die Perspektive der Betroffenen aus Deutschland aktiv in Forschung, Versorgung und Studienentwicklung ein. Wir fördern den Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten – mit dem Ziel, Refsum verstehen – Leben verbessern.